Leben vs. Tod

Wenn ich abgelenkt bin ertrage ich diese Welt nicht nur, nein, ich mag sie sogar sehr gern. Doch immer abends, wenn sich die Schieflage meines Lebens wieder ins Bewusstsein schleicht und ich überlege welche Lösungen es für mich noch gibt, fällt mir partout einfach nichts mehr ein.
So ist es machbar tagsüber das Leben zu lieben und abends sterben zu wollen.
Tag ein, Tag aus.

Der Weg ist das Ziel

Mein Ziel ist es, dieses Leben nicht vollkommen allein zu leben. Ich verlange nicht, dass jemand die Verantwortung für mich übernimmt, doch ein gewisses Bedürfnis nach Gesellschaft, wenn man den schweren Weg des Lebens geht ist normal, denke ich.
Ich bin schon viele schwere Wege allein gegangen, doch dieser wird nun alle an Härte übertreffen.
Und ich bin wieder gezwungen ihn allein zu gehen.

Nun, wenn mein Ziel das „Nicht-Allein-Sein“ ist, der Weg, den ich aber vollkommen allein gehen muss, das Ziel ist, dann nimmt das meinem Ziel jegliche Realisierbarkeit und somit jeden Grund ihn überhaupt zu gehen.